Sterbebegleitung mit Klang

In dieser Jahreszeit werden wir verstärkt mit dem Tod konfrontiert: die Blätter fallen, die Ernten sind vorüber, die Tage werden kürzer und die Feiertage zum Gedenken der Toten stehen an. Sich damit auseinanderzusetzen, sich über die eigene Überzeugung im Klaren zu sein, kann zu positiven Veränderungen im Leben führen.

Die Physik sagt alles ist Schwingung, im asiatischen Raum ist das Schöpfungsprinzip das Om wie bei Christen das Wort! Es hat also alles mit Schallschwingungen zu tun. Selbst jede Zelle unseres Körpers schwingt!

Beim Anschlagen einer Klangschale wird diese in Schwingung versetzt was die umgebende Luft in anregt zu schwingen, was wir als Klang hören. Man hört  1-2 Grundtöne und darüber hinaus die natürlichen Obertöne. Wie wenn ein weißer Lichtstrahl durch ein Prisma leuchtet  und auf der anderen  Seite die Regenbogenfarben zu sehen sind.

Klang ist eine Energie, die in unsere Zellstruktur eindringen und die Moleküle neu ordnen kann (New York Times, Febr. 1988). Mittlerweile kennt  fast jeder die Forschung von Maseru Emoto, wie sich Wasserkristalle verändern unter dem Einfluß von Klang. Obertonreiche Naturinstrumente bilden harmonische Schwingungen die sich dann auch harmonisch auf die Zellen auswirken.

Klang wirkt also auch als Vibration indem man eine Klangschale auf den bekleideten Körper stellt . Oder er wirkt als Schall über das Ohr im Gehirn und löst einen Entspannungszustand aus . Viele Therapeuten sehen auch eine positive Wirkung, die die Vibration in der Aura (Energiefeld des Menschen) hinterläßt.

Man kann also 3 Wirkebenen unterscheiden: der direkte Kontakt, die Wirkung über das Ohr und die feinstoffliche Wirkung in der Aura.

Klang entfaltet am lebenden Körper seine heilende Wirkung. Er kann uns in einen Zustand versetzen, der die Selbstheilungskräfte aktiviert und in dem sie  sich optimal entfalten können.

Die Intention des ausführenden Klangarbeiters spielt dabei eine große Rolle.

Die Haltung zum Sterben erwächst aus einer Weltanschauung. Jede Religion oder Philosophie hat eine Erklärung dafür. Man kann sich aber auch eine eigene Weltanschauung zurecht basteln aus den Informationen, die vorhanden sind, Z.B. Berichte über Nahtoderlebnisse oder bestätigte Reinkarnationen, Religionen und Weisheitslehrer.

Die meisten Weltanschauungen gehen davon aus, dass etwas im Menschen weiterlebt. In welcher Form, kann natürlich niemand genau sagen. Nennen wir es einfach „Seele“.

Das Klangritual besteht aus Klangschalen-Sequenzen, Passagen mit der Handpan oder dem Kalimba und auch im Wechsel. Die Intention des Ausführenden oder auch der Angehörigen, wenn sie zugegen sind,  verbindet sich mit dem Klang und kann dem/der Verstorbenen den Weg ins Jenseits weisen. Das ist besonders hilfreich bei Menschen, die in dieser Situation Angst haben und den Tod nicht akzeptieren können.

Dieses Ritual sollte in den ersten 12 Stunden nach dem leiblichen Tod gemacht werden. Die Wirkung verstärkt sich noch, wenn schon vorher ähnliche Klangerfahrungen gemacht werden. Klang hilft beim Entspannen und loslassen!

Klang ist auch für lebende Menschen sehr gut! Zu Vollmond gibt es immer eine Klangreise für den Frieden (Frieden in dir fördert den Frieden in der Welt), Klangbehandlungen mit Klangschalen, Gongs und Stimmgabeln können derzeit gebucht werden, sowie Schnupper-Workshops für erste Klangerfahrungen.

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